16. O-TOUR BIKE MARATHONSO, 09.09.2018

Von Chinesen und Ausserrhoder: ein statistischer Rückblick

Knapp jeder 5. Mensch auf der Welt stammt aus China. Statistisch gesehen –auch das lernt man in der Schule – hätten an der o-tour 2016 also etwa 160 Chinesen an den Start gehen sollen. Quatsch! Tatsächlich und wenig überraschend trat im vergangenen Jahr kein einziger chinesischer Athlet beim grössten Mountainbike-Rennen der Zentralschweiz in die Pedale. Dafür aber Bikerinnen und Biker aus allen Flecken und Ecken der Schweiz. Zumindest fast.

Von den über 700 Angemeldeten in den Erwachsenenkategorien waren 670 – oder anders ausgedrückt 95 Prozent – Schweizerinnen und Schweizer. Gefolgt von 21 Deutschen und sechs Athleten aus der Tschechischen Republik. Abgerundet wurde das zahlenmässig eher kleine internationale Teilnehmerfeld mit Startern aus Frankreich und Österreich (je 3), Belgien (2) sowie Norwegen und Portugal (je 1).

Wo bleiben die Ausserrhoder?
Die o-tour 2016 war anmeldetechnisch also fest in Schweizer Hand. Unter den Starterinnen und Startern der Kategorien Marathon, Halbmarathon und EasyMarathon stammten 20% aus dem Kanton Luzern. Die Einheimischen (Kanton Obwalden) folgten mit 16%. Die statistische Bronzemedaille ging mit 9% an den Kanton Zürich. Besonders erfreulich: aus beinahe allen Kantonen gingen im vergangenen Jahr Anmeldungen für die o-tour ein. Einzig aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden blieb eine solche aus. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht ja schon bereits in diesem Jahr!

Halb so lang, aber doppelt so viele
Wiederum am beliebtesten war die Kategorie Halbmarathon mit insgesamt 331 Anmeldungen. 162 entschieden sich für einen Start am Marathon und 151 für den EasyMarathon. Auf grosses Interesse stiess die o-tour aber auch beim potenziellen Nachwuchs. Beim KidsRace kurvten 154 Mädchen und Knaben beim Parcours an Pinguin, Giraffe und Co. vorbei. Die Jüngsten übrigens bereits im Alter von zwei Jahren.

Auch mit über 70 noch im Schuss
Statistisch gesehen liegt das typische Alter für eine Teilnahme an der o-tour zwischen 30 und 50. Es geht aber auch anders – waren im vergangenen Jahr doch zwei Männer mit über 70 Jahren am Start. Die älteste Frau trat mit 54 Jahren in die Pedale. Und wenn wir schon beim Geschlecht sind: etwas mehr Frauen täten der o-tour nicht nur statistisch gesehen gut. Denn nicht weniger als 78% der Startenden im 2016 waren Männer. Auf geht’s, liebe Bikerinnen!